Fortgeführte Projekte in 2019

Schwimmkurse für Jungen mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund logo

Für das Magazin "Lust auf Gut" verfassten die Schwimmlehrer folgenden Text:
"Wenn Schüler und Lehrer nicht die gleiche Sprache sprechen, laufen die Dinge ganz anders, vor allem jedes Mal anders als erwartet. Daher gestalten wir mittlerweile den Schwimmkurs kaum im klassischen Sinn, sondern geben stattdessen einen Kontext vor, zum Beispiel mit Bällen, Ringen oder Gefäßen, woraus unter Beteiligung der Schüler Aufgaben entstehen. So lernen sie spielerisch zu kommunizieren, sich im Wasser zu bewegen, und legen ihre Ängste ab. Dadurch fühlt sich Unterrichten viel mehr nach einem Abenteuer an. Ganz besonders dann, wenn man Kindern Schwimmen beibringt, die davor noch nie in einem Schwimmbad waren. Die Hilfsbereitschaft unter den Kindern ist dabei sehr groß. Wenn jemand etwas Neues gelernt hat, will er sofort helfen, den anderen zu zeigen, wie es geht. Für uns selbst geht es beim Schwimmkurs um viel mehr als um das reine Schwimmen: Durch die Arbeit wird uns immer wieder bewusst, wie wertvoll es ist, in seinem eigenen Heimatland in Sicherheit aufwachsen zu können und eine gute öffentliche Bildung zu bekommen. Wir sind sehr dankbar für die Erfahrungen mit den Kindern, deshalb sagen wir nach jeder wöchentlichen Schwimmeinheit „Shukran Jazeelan – vielen Dank!“"

Jungs

Schwimmkurse für Mädchen mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund logo

Für das Magazin "Lust auf Gut" verfassten die Schwimmlehrer folgenden Text:
"Wenn Schüler und Lehrer nicht die gleiche Sprache sprechen, laufen die Dinge ganz anders, vor allem jedes Mal anders als erwartet. Daher gestalten wir mittlerweile den Schwimmkurs kaum im klassischen Sinn, sondern geben stattdessen einen Kontext vor, zum Beispiel mit Bällen, Ringen oder Gefäßen, woraus unter Beteiligung der Schüler Aufgaben entstehen. So lernen sie spielerisch zu kommunizieren, sich im Wasser zu bewegen, und legen ihre Ängste ab. Dadurch fühlt sich Unterrichten viel mehr nach einem Abenteuer an. Ganz besonders dann, wenn man Kindern Schwimmen beibringt, die davor noch nie in einem Schwimmbad waren. Die Hilfsbereitschaft unter den Kindern ist dabei sehr groß. Wenn jemand etwas Neues gelernt hat, will er sofort helfen, den anderen zu zeigen, wie es geht. Für uns selbst geht es beim Schwimmkurs um viel mehr als um das reine Schwimmen: Durch die Arbeit wird uns immer wieder bewusst, wie wertvoll es ist, in seinem eigenen Heimatland in Sicherheit aufwachsen zu können und eine gute öffentliche Bildung zu bekommen. Wir sind sehr dankbar für die Erfahrungen mit den Kindern, deshalb sagen wir nach jeder wöchentlichen Schwimmeinheit „Shukran Jazeelan – vielen Dank!“"

Maedels

Bike Bridge bike

Das Bike Bridge Kinderbetreuungsprogramm von 2018 wurde fortgesetzt .

bbpic

Lirum Larum mit Gebärdensprache TFR

Für dasWeihnachtsmärchen 2019, "In einem tiefen, dunklen Wald..." fördern wir mit anderen Stiftungen zusammen die Übersetzungen und Präsentation in Gebärdensprache. Die Pemiere findet am 24.11. statt.
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Zur vollständigen Rezension folgen sie dem Link zur Badische Zeitung, Marion Klötzer, 25. November 2019)
LiLa1


Sprach- und Elternbildungsprogramm "Rucksack" VHS

Sprach- und Elternbildungsprogramm "Rucksack"

  • Kinder stärken
  • Sprache ausbilden
  • Eltern beteiligen
An 8 Kitas und 4 Grundschulen in Freiburg führt die Volkshochschule zurzeit das Sprach- und Elternbildungsprogramm ‚Rucksack‘ für Kinder und deren Eltern mit und ohne Migrationshintergrund durch.
‚Rucksack‘ zielt auf die durchgängige sprachliche Bildung und greift Themen des Alltags auf.
Das Besondere dieses Programms ist die Förderung der Sprachentwicklung der Kinder als Basis für den Bildungserfolg unter Einbeziehung der Eltern in diese Arbeit. Mehrsprachigkeit wird dabei als wichtige Ressource angesehen.
Geschulte Elternbegleiterinnen arbeiten wöchentlich mit Gruppen von ca. 6 bis 8 Eltern zu den Themen, die ihre Kinder aktuell in der Kita oder im Schulunterricht behandeln. Zusätzlich werden verschiedene Bildungs- oder Erziehungsthemen in der Elterngruppe besprochen, Exkursionen gemacht und gemeinsame Aktionen mit den Kindern durchgeführt. Es besteht jeweils ein enger Austausch mit den Erzieher/innen und den Lehrkräften.

Für weitere Informationen stehen Ihnen 4 PDF-Dateien zum Download zur Verfügung:


Aufführungen der Puppenbühne Puppenbühne

Aufführung der Freiburger Puppenbühne in Kindergärten mit den Vorstellungen "Die Blumenprinzessin" und "Das verzauberte Häschen".

7. Kinderstadtplan Freiburg Kinderstadtplan

Was gibt’s Cooles für in der Nachbarschaft? Wo sind die besten Spielplätze und Skateranlagen? Wie komme ich am schnellsten und sichersten zur Klassenkameradin im anderen Stadtteil?
Der Freiburger Kinderstadtplan gibt Schülerinnen und Schülern darauf Antworten. Bereits zum vierten Mal bietet das Heft auf 100 Seiten detaillierte Karten, Rätsel und auch hilfreiche Tipps für Eltern.
Der Bericht in der BZ zum Kinderstadtplan


Neue Projekte in 2019

1. Kinderstadt Freiburg

Kinderstadt

"Geschichten lesen ist ein spannendes Abenteuer. Die allermeisten Kinder lassen sich für das Medium Buch begeistern, fast alle brauchen jedoch immer wieder einen Motivationsschub, damit die Welt der Buchstaben wirklich verstanden wird. Diesen Prozess des Lesens und Lernens möchten wir mit dem neuen Projekt 900 Jahre Stadtjubiläum Freiburger Stadtgeschichten für Kinder unterstützen, und die Kinder über das Lesen hinaus fördern."

Stadtgeschichtee
Auszug aus der Präambel "Kinder und Jugendliche haben vielfältige Ideen und Vorstellungen, die sie anerkannt und verwirklicht sehen wollen. Erwachsene aus pädagogischen Einrichtungen, Vereinen und Ämtern unterstützen mit unterschiedlichen Angeboten diese Bedürfnisse, jeweils für den Personenkreis, für den sie zuständig sind. Der Verein „Kinderstadt Freiburg“ will in seinen Projekten für alle Kinder und Jugendlichen in Freiburg übergreifende Vorstellungen bündeln und für die Kinder und Jugendlichen anregende Aktionen anbieten."

Dieses Projekt wird gemeinschaftlich vom Regionalen Stifterverband Freiburg unterstützt.

2. Traumflug und Libellenschlag

P.A.K.T.

Kulturelles Kunst-Bildungsprojekt über drei Jahre, welches sich jeweils pro Jahr aus einer Vorbereitungsphase, der Durchführungsphase (bestehend aus 6 künstlerischen Aktionswochen und 6 Präsentationstagen) und einer abschließenden Nachbereitungs- und Aufarbeitungsphase zusammensetzt.

Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche von 3-15 Jahren aus Freiburg und dem ländlichen Umland.

3.Voltegierprojekt

ETG

Voltegieren
Beim gemeinsamen Putzen des Pferdes können die Kinder in Kontakt miteinander und mit dem Tier treten. Die Kinder arbeiten zusammen an einem gemeinsamen Ziel und können sich hierbei gegenseitig unterstützen. Mögliche Konflikte die während diesem Prozess auftreten, regen die Kinder zu selbständigen Konfliktbewältigung an. Auch die Mitteilung eigener Bedürfnisse und das Wahr- und Rücksichtnehmen auf die Bedürfnisse anderer spielt hierbei eine bedeutsame Rolle und fördert die Achtsamkeit der Kinder.
Das Pferd geht vorurteilsfrei auf die Kinder zu und beurteilt diese nicht nach ihrem Aussehen oder ihrem Können. Durch die artgemäße Reaktion des Pferdes vermittelt es den Kindern augenblicklich Einblick in ihr Verhalten durch Eigenerfahrung. Die Kinder müssen somit nicht von dem pädagogischen Fachkräften auf ein Fehlverhalten hingewiesen werden, sondern können, falls Sie es nicht selber wahrnehmen, auf die Reaktion des Pferdes aufmerksam gemacht werden und können ihr Verhalten selbstständig verändern. Beispielsweise erschreckt sich ein Pferd und bleibt plötzlich stehen, weil ein Kind stürmisch vor ihm vorbei gerannt ist. Wird das Kind beim nächsten mal langsamer gehen, wird es direkt eine positive Bestätigung für sein Verhalten bekommen.
Im Verlauf der Einheiten können die Kinder Vertrauen zum Pferd aufbauen und erfahren dieses als einen loyalen Partner, welcher sich nicht durch Worte täuschen lässt, sondern Ängste und Unsicherheiten wahrnimmt und einen ehrlichen und offenen Umgang damit fördert.
Beim Voltigieren können die Kinder neue Bewegungserfahrungen sammeln. Sie erfahren das Gefühl, getragen zu werden und können sich in den rhythmischen und beruhigenden Bewegungen des Pferdes einfühlen. Ein anderes Kind, dass währenddessen das Pferd führt, lernt Verantwortung für das Tier und das andere Kind aus seiner Gruppe zu übernehmen. Dabei kann das Vertrauen zueinander gestärkt werden. Wenn die Kinder es sich trauen, dürfen sie auch zu zweit auf dem Pferd voltigieren. Hier liegt wieder ein besonderer Fokus auf dem Erkennen und Mitteilen eigener Stärken, Bedürfnisse und Grenzen. Nur so gelingt es den Kindern, zusammen auf dem Pferd zu turnen und verschiedene Spiele und Übungen auszuprobieren.
Des Weiteren erwerben die Kinder theoretische Kenntnisse bezüglich der Körpersprache, dem Lebensraum und der Haltung, sowie der Gesundheit des Pferdes.

4. Rapflection DRKLogo

„Rapflection“ – Projekt Karlschule 15.7. – 19.7.2019

Rapmusik bestimmt häufig die Alltagswelt der Jugendlichen. Der Mainstream der Rapkultur in Deutschland hat sich allerdings inzwischen weit von seinen politischen und sozialen Wurzeln entfernt und ist stattdessen oft geprägt von diskriminierenden und sexistischen Inhalten, die in realitätsfernen Musikvideos präsentiert werden.
Vor diesem Hintergrund hat Carlos Utermöhlen (Künstlername Carlos Zamora) das Projekt Rapflection – mit dem er seit 2006 an Schulen, Jugendzentren, Gefängnissen etc. in ganz Deutschland, sowie weiten Teilen Lateinamerikas unterwegs ist – konzipiert. In engem und intensivem Austausch mit dem DRK Schulsozialarbeiter Fabian Fennig wurde seit einigen Monaten der Ablauf für eine Projektwoche an der Karlschule in Freiburg geplant. Finanziert wurde das Projekt neben einem kleinen Anteil aus dem Schuletat, durch großzügige Spenden der Eugen-Martin-Stiftung und der Thomas Staebe Stiftung, die von der Projektidee überzeugt waren.
RapFl2 20 Schülerinnen und Schüler, die sich größtenteils aus den Klassenstufen 7 und 8 zusammensetzten nahmen an der Projektwoche teil. Unter ihnen waren auch ein aktueller sowie viele ehemalige Schüler aus den internationalen Vorbereitungsklassen, für die das Projekt natürlich auch nochmal spezielle Sprachförderung bedeutete. Die Teilnehmer waren in 2 Gruppen aufgeteilt, jeder Gruppe stand eine Hälfte des Vormittags zur Verfügung um in den Workshops zu arbeiten. Vom regulären Unterricht waren sie in dieser Zeit durch die Schulleitung befreit worden. Ziel war es für jeden Teilnehmer, eigenständig einen kurzen Text zu schreiben, der am Ende des Projekts im Tonstudio gerappt oder gesungen, aufgenommen werden sollte. Carlos Utermöhlen und Fabian Fennig begleiteten und unterstützen die Gruppen dabei intensiv. Thematisch nahmen die Schüler/innen in ihren Texten Bezug zu individuellen biografischen Geschichten, sowie zu ihren Lebens- und Gefühlswelten allgemein. Dabei lernten sie Rapmusik von einer für sie völlig neuen Seite kennen. Ebenso wurde ihnen klar wieviel Arbeit hinter den Songs steckt. Alle Teilnehmer/innen blieben bis zum Ende dabei und zeigten teilweise großes musikalisches Potential von dem sie selbst überrascht waren. Die Aufnahme im Tonstudio war für alle eine unglaublich aufregende und schöne Erfahrung. Hier wurden 2 erste, auf Free Beats aufgenommene Songs produziert, mit einem für die kurze Zeit beachtlichen Ergebnis. Die Selbstwirksamkeitserfahrungen und die große Anerkennung, die die Teilnehmer im Laufe der Woche erhielten, rechtfertigten am Ende alle Bemühungen die in das ganze Projekt gesteckt wurden.
RapFle1 Im November ist eine weitere Projektwoche geplant, in der der Song noch einmal überarbeitet und von einem professionellen Produzenten mit einem neuen Beat unterlegt und abgemischt werden soll. Zudem wird von den Schüler/innen in dieser Woche ein professionell geschnittenes Video zum Song produziert werden, welches dann auch an die Öffentlichkeit gehen soll.

5. Diakonie Süd West e.V.

DialonieLogo

Einen kurzen Musikausschnitt für die CD "Ich kann!" können Sie hier mit Ihrem Videoplayer sehen und hören: "Ich kann!" CD-Teaser