2018

1. Schüler entwickeln „Performative Rauminstallation“

Dreizehn Schülerinnen und Schüler aus zwei Sonderberufsfachschulen der Freiburger Carlo Schmid Schule entwickelten in einer dreitägigen Projektwoche in der Kubus³-Projektwerkstatt eine künstlerische Installation zum Thema „Was bewegt…“.
Das Projekt wurde von der Jugendberufshilfe und Lehrern der Carlo Schmid Schule Freiburg initiiert und gemeinsam mit Künstlern des Kubus³-Teams umgesetzt. Mithilfe von Spendengeldern der Sparkasse Freiburg, der Thomas Staebe Stiftung und der Stiftung Pro Juventute gelang es, das Projekt in die Tat umzusetzen.
„Hauptsächlich ging es darum, dass die Jugendlichen aufgrund des Mottos gemeinsam eine kreative Umsetzungsidee entwickeln und selbstständig erarbeiten“, sagte Silvia Salomon von der Carlo Schmid Schule.
„‘Der Lauf der Dinge‘ vom Schweizer Künstlerduo Fischli & Weiss inspirierte unser Projekt“, erläuterte die Künstlerin Jikke Ligteringen. „Nach der Filmvorführung haben die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen 4 verschiedenen Stationen erarbeitet und am Ende zu einer gemeinsamen Installation zusammengefügt“, so Künstlerin Eva Übelhör.
Die besondere Schwierigkeit lag darin die verschiedenen Stationen miteinander sinnvoll zu verknüpfen, um eine funktionierende Installation zu erzeugen und damit eine Art Dominoeffekt. Dabei war viel Teamgeist und Kreativität erforderlich. „Wo scheitern wir oder wo entdecken wir neue Möglichkeiten“, erklärte Eva die Herausforderung.
Der 16-Jährige Niklas war sofort begeistert, als seine Lehrerin mit der Projektidee auf ihn zukam. Er hat an der Gießkannen-Station gearbeitet. „Das Ausdenken hat mir besonders viel Spaß gemacht“.
Nach der Schule möchte er im Sommer eine Ausbildung zum Ofenbauer beginnen, worin er momentan schon ein Praktikum absolviert.
Der 17-jährige Tim erzählte begeistert von der Arbeit an Wippen-Station, wo ein selbstgebauter hölzerner Wagen am Ende gegen eine Tonne rollt. Die Teamarbeit und Abwechslung von der Schule haben ihm gut gefallen. Später möchte er eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer für LKW’S machen.
Es ist bereits das dritte Mal, dass eine Projektkooperation zwischen der Kubus³-Projektwerkstatt und Schülerinnen und Schülern der Carlo Schmid Schule stattfindet.
Die Ansätze und Werte, die die Kubus³-Projektwerkstatt verfolgt, gehen konform mit denen des Internationalen Bundes, der sich seit seiner Gründung 1949 für die Integration und Unterstützung von jungen Menschen aus aller Welt einsetzt und sie dabei aktiv begleitet.
„Unsere Werkstatt ist für Projekte mit Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Schichten gedacht“, sagt Thomas Zehe, Gründer und Vorstandvorsitzender der Werkstatt, „Persönlichkeitsentwicklung und Orientierung stehen beim Arbeiten mit den Jugendlichen im Vordergrund“, so Zehe. Die Projektwoche „Was bewegt…“ mündete am Nachmittag des letzten Tages in einer Vernissage.
Mit Stolz präsentierten alle Teilnehmer/innen vor Publikum ihre selbst kreierte Installation und bekamen viel Applaus für Ihre Vorstellung. Auch Thomas Staebe, einer der Projektförderer war vorbeigekommen, um sich das Ergebnis auf der Vernissage persönlich anzuschauen: „Solch ein Projekt passt genau in unser Bild: Kinder und Jugendliche aus der Region mit Migrationshintergrund zu fördern. Wir machen das jedes Jahr, seit 11 Jahren“, so Thomas Staebe und ließ sich von begeisterten Schülern und Künstlern das Projekt erklären und zeigen.
Stephanie Roloff

2. Schwimmkurse für geflüchtete Jungen logo

3. Schwimmkurs für geflüchtete Mädchen logo

DankSchwimmen

4. Unterstützung des Jugendaktionstages Kinder und Jugendtreffs

Unterstützung des Jugendaktionstages der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Freiburg


5. Schwimmkurs für die VK Vigeliusschule II DLRG

Die Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklasse werden innerhalb der Schulzeit mit ihrer Klassenlehrerin, Herrn K vom Nachbarschaftswerk und Herrn Florentina, dem zuständigen Schwimmlehrer vom DLRG, an einem Vormittag für zwei Schulstunden gemeinsam in das Haslacher Bad gehen. Der Schwimmkurs erstreckt sich über den Zeitraum zwischen den Pfingst- und den Sommerferien. Im Schwimmbad werden die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Einheiten das Schwimmen erlernen. Ziel dieses Projektes ist, dass die Schülerinnen und Schüler in Einrichtungen oder an sonstigen Orten in Freiburg selbstständig und sicher schwimmen können.


6.Sozial und Kulturprojekt "Dance aWay" da

Dance aWay - Die Flucht zum Frieden

Gechichten von Geflüchteten erzählt in einer einzigartigen Form von Tanz, Musik, Interview und Schauspiel.
Unter diesem Link finden Sie den Bericht in der BZ.


7. Kinderstadtplan Freiburg Kinderstadtplan

Was gibt’s Cooles für in der Nachbarschaft? Wo sind die besten Spielplätze und Skateranlagen? Wie komme ich am schnellsten und sichersten zur Klassenkameradin im anderen Stadtteil?
Der Freiburger Kinderstadtplan gibt Schülerinnen und Schülern darauf Antworten. Bereits zum vierten Mal bietet das Heft auf 100 Seiten detaillierte Karten, Rätsel und auch hilfreiche Tipps für Eltern.
Der Bericht in der BZ zum Kinderstadtplan


8. Bike Bridge bike

(Abschluss-) Kurzbericht über das Bike Bridge Kinderprogramm 2018 von Lisa Dorn (Leitung Kinderbetreuung)

"Bike Bridge Kids wurde diese Saison zum ersten Mal als Pilotprojekt durchgeführt und angeboten. Es handelt sich hierbei um eine, an die Fahrradkurse gekoppelte, Kinderbetreuung.
Das Kinderprogramm verfolgt unter anderem das Ziel, die Teilnehmerinnen der Fahrradkurse bei ihrer Kinderbetreuung zu unterstützen und gleichzeitig den Kindern Entfaltungsmöglichkeiten unabhängig ihrer Alltagssituation zu ermöglichen. Dieses niedrigschwellige Angebot richtet zusätzlich den Fokus auf den Erwerb bzw. die Förderung von Resilienzfaktoren. Es besteht der Anspruch, die Ressourcen der Kinder zu stärken, damit sie diese in ihrem Alltag nachhaltig einsetzen können und ihnen dadurch die Bewältigung möglicher psychischer Belastungen erleichtert wird.
Diese Idee entstand vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen Kursen viele Frauen ihre Kinder mitgebracht haben und sich dadurch kaum auf das Fahrradfahren konzentrieren konnten. Während die Mütter am Fahrradkurs teilnehmen, finden sich alle Kinder zu einer Spielgruppe zusammen. Es werden Spiel- und Bewegungsmaterialien, wie zum Beispiel Bausteine und Bälle oder Laufräder und Roller bereitgestellt. Die Aktivitäten finden auf demselben Gelände zeitgleich zum Fahrradkurs der Mütter statt.

Fahrrad

Vier Betreuer*innen begleiteten die Kinder von Mai bis Ende Juli zwei Mal pro Woche á zwei Stunden. Die Begleitung erfolgte spielerisch, wobei die Betreuer*innen den Kinder aber auch die Möglichkeit gaben, sich selbst zu beschäftigen und zu entfalten. Viele kleine Programmpunkte, wie Wasserschlachten, Malen und Basteln wurden angeboten.
Mit kleinen Bewegungs- und Freizeitaktivitäten wurden nun die Kinder im Schulhof betreut. Sport- und Spielaktivitäten galten als Instrumente, um ein Moment des Abtauchens aus der möglicherweise belasteten Alltagsrealität zu ermöglichen. Eine weitere Herausforderung stellte die variierende Anzahl der zu betreuenden Kinder dar. Diese schwankte zwischen drei und fünfzehn Kindern pro Einheit. Zusätzlich gestaltete sich die Kommunikation mit den Müttern eher schwierig, da es an Transparenz fehlte und es kein Treffen zum Kennenlernen gab. Da es sich um ein Pilotprojekt handelte, werden diese wertvollen Erfahrungen, Ergebnisse und auch Problempunkte in die Planung und Vorbereitung der Kinderbetreuung für die nächste Bike Bridge Saison miteinbezogen und das Konzept weiter entwickelt und angepasst. "


9. Theater mit Gebärdensprache TFR

Die Sparte Junges Theater wird in der kommenden Spielzeit das Projekt starten, einzelne Vorstellungen in Gebärdensprache zu übersetzen. "Die kleine Meerjungfrau ein Kinderstück nach Hans Christian Andersen" und "Karlsson vom Dach - Astrid Lindgrens Welt bester Streichemacher: eine explosive Unordnung!" sind so auch für Hörgeschädigte gleichberechtigt erlebbar. Eine Wiederaufnahme gibt es im Januar und Februar 2019 im Werkraum.


10. Lastenfahrrad als mobiles JugendZentrum 197

Der Plan

Drei Fahrräder treiben unser mobiles Juze an. W ir wollen einen Tischkicker als Grundlage haben. Zwischen den Beinen des Kickers werden Schubkästen gebaut um K ubb, Federball, Freesbee, Decken, etc. dabei zu haben. Auf zwei Flügeln würde man zum Kicker stehen und der Höhenausgleich bzw. die Standfestigkeit wollen wir mit Wagenhebern an den Seiten gewährleisten.
Lastenfahrrad1

Weiter wollen wir ein Dach mit Solarzellen haben, welche dazu dient die Handys der Jugendlichen an eíner Ladestation im Mobilen Juze aufzuladen. Hinzu kommen noch Bänke und Sonnenschutz.

Der Bedarf für ein Mobiles JuZe:

Die Jugendlichen aus Littenweiler, Ebnet und Oberwiehre Waldsee halten sich im Sommer sehr gerne an öffentlichen Plätzen auf: im Park, an der Dreisam, am Einkaufzentrum ZO, auf Schulhöfen usw.. Da wir a.) von Jugendlichen angesprochen wurden und b.) Bedarf an den verschienden Plätzen sowie am Asybewerberheim e in der Höllentalstraße und in der Kapplerstraße sehen, möchten wir ein mobiles Jugendzentrum bauen.
Lastenfahrrad2

Außerdem können wir dadurch auch andere Jugendliche für das Jugendzentrum gewinnen und das Haus 197 als Haus der Möglichkeiten entdecken. Damit auch andere Jugendliche zu uns kommen und unser Haus kennenlernen, müssen sie uns kennenlernen! Wir brauchen Hilfe!


11. Sprach- und Elternbildungsprogramm "Rucksack" VHS

Sprach- und Elternbildungsprogramm "Rucksack"

  • Kinder stärken
  • Sprache ausbilden
  • Eltern beteiligen
An 8 Kitas und 4 Grundschulen in Freiburg führt die Volkshochschule zurzeit das Sprach- und Elternbildungsprogramm ‚Rucksack‘ für Kinder und deren Eltern mit und ohne Migrationshintergrund durch.
‚Rucksack‘ zielt auf die durchgängige sprachliche Bildung und greift Themen des Alltags auf.
Das Besondere dieses Programms ist die Förderung der Sprachentwicklung der Kinder als Basis für den Bildungserfolg unter Einbeziehung der Eltern in diese Arbeit. Mehrsprachigkeit wird dabei als wichtige Ressource angesehen.
Geschulte Elternbegleiterinnen arbeiten wöchentlich mit Gruppen von ca. 6 bis 8 Eltern zu den Themen, die ihre Kinder aktuell in der Kita oder im Schulunterricht behandeln. Zusätzlich werden verschiedene Bildungs- oder Erziehungsthemen in der Elterngruppe besprochen, Exkursionen gemacht und gemeinsame Aktionen mit den Kindern durchgeführt. Es besteht jeweils ein enger Austausch mit den Erzieher/innen und den Lehrkräften.

Für weitere Informationen stehen Ihnen 4 PDF-Dateien zum Download zur Verfügung: